Ausgabe 1/2017 Was darf Leben kosten?

Der Kosten- und Rationierungsdruck auf das Gesundheitssystem und die Krankenversicherungen hält an. Fachleute verschiedener Disziplinen kommentieren zentrale Fragen zur gerechten Verteilung von Gesundheitsressourcen aus ihrer Perspektive.

Editorial

Peter Schallenberg (Mönchengladbach)

Peter Schallenberg (Mönchengladbach) Moralische Kosten für menschliches Leben

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Schwerpunkt-Thema: Was darf Leben kosten?

Weyma Lübbe (Regensburg) Lebensrettung als Verschwendung knapper Mittel?

Rule of Rescue versus Rettung statistischer Leben

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Markus Zimmermann (Fribourg/Schweiz) Vorrang hat die Hilfe für Menschen in Not

Kommentar zum Beitrag von Weyma Lübbe

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Alexis Fritz (Freiburg i. Br.) Schadensvermeidung hat Vorrang

Eine bedürfnisorientierte Auslegung der Rule of Rescue

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Michael Schlander (Heidelberg) Woran bemisst sich Effizienz im Gesundheitswesen?

Zur Klärung fachwissenschaftlicher Begriffe und Kriterien

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Arts & ethics «paradies»

Das Paradies ist der Sehnsuchtsort schlechthin: ein großer Garten mit vielen Pflanzen und Tieren, in dem der Mensch harmonisch eingebunden und unschuldig leben kann. Viele Maler der Kunstgeschichte haben diesen „hortus conclusus“ dargestellt: Bernd Ikemann greift das bekannte Bildmotiv mit Adam und Eva im Paradies von Künstlern wie Jan Brueghel und Peter Paul Rubens auf und inszeniert es malerisch neu. Er bildet die biblische Erzählung spiegelverkehrt ab und platziert in der wie überbelichtet gemalten rechten Hälfte die Schlüsselszene mit Adam und Eva am Baum der Erkenntnis.

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Weitere Inhalte

Interview „Es geht den Krankenhäusern um Mengenausweitung bei gut bezahlten Eingriffen“

Interview mit Matthias Thöns (Witten) über Patientenwohl, Übertherapie und Alternativen zur überbordenden Intensivmedizin am Lebensende

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Buchbesprechungen

Karlies Abmeier (Hg.), Geld, Gott und Glaubwürdigkeit, (Arno Anzenbacher, Mainz)
Jörg Alt, Patrick Zoll (Hg.), Besteuerung von Reichtum, (Hannes Fauser, Berlin)
Hans Frambach, Daniel Eissrich, Die Wirtschaftsideen des Vatikans, (Jochen Ostheimer, München)
William MacAskill, Gutes besser tun, (Gerhard Kruip, Mainz)
Dieter Witschen, Ethischer Pluralismus, (Axel Bernd Kunze, Waiblingen)
Michael Gmelch, Refugees welcome, (Cassandra Speer, Bochum)
Walter Lesch, Flüchtlingspolitik, (Joachim Wiemeyer, Bochum)
Marianne Heimbach-Steins (Hg.), Begrenzt verantwortlich, (Joachim Wiemeyer, Bochum)
Marianne Heimbach-Steins, Migration – Zugehörigkeit – Beteiligung, (Markus Babo, München)
Dagmar Schulze Heuling, Was Gerechtigkeit nicht ist, (Jakob B. Drobnik, Erfurt)
Veronika Bock, Johannes J. Frühbauer, Arnd Küppers, Cornelius Sturm (Hg.), Wo kommt denn der Friede her? (Kurt Remele, Graz)

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Summaries / Résumés

Summaries in english / Résumés en francaise

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